Egal, wie fest du den Reifen aufpumpst, wenn die Bremsen gezogen sind, kommst du nicht vom Fleck!

Du hast ein Problem? Schmerzen, schlechte Beweglichkeit, keine Kraft, ein Leistungsloch oder Müdigkeit? Und das, obwohl du schon so viel probiert hast um gesund und fit zu werden?

Im Gegensatz zu anderen Therapeuten und Trainern lasse ich deine Reifen erstmal in Ruhe und versuche deine Bremsen zu lösen.

Wie das funktionieren soll?!

Unser Gehirn hat einen Hauptjob: Unser Überleben sichern!

Wenn das Gehirn zu wenig oder fehlerhafte Informationen aus dem Körper bekommt, kann es sein, dass es denkt, dass das Leben in Gefahr ist und drückt auf die Bremsen. Mein Ziel ist es deinen Informationsfluss ans Gehirn zu verbessern. Du wirst automatisch leistungsstärker, kraftvoller und schmerzfreier sein.

Was ist Neuroathletiktraining?

Das neurozentrierte Training ist ein Trainingskonzept aus den USA (Z-Health). Man macht sich die Tatsache zu Nutze, dass alles im Körper nach dem „Use it or loose it“ – Prinzip funktioniert. Das heißt, macht man eine Bewegung häufig, bleibt diese auch erhalten. Das Gehirn weiß, dass es diese Bewegung gibt und kann sie jederzeit abrufen. Jedoch nur in genau dem Maße, wie man die Bewegung auch geübt hat, also in genau diesem Bewegungsumfang und Tempo. Macht man jetzt diese Bewegung in einem schnelleren Tempo, größeren Bewegungsumfang oder anderem Umfeld (z.B. mit Gegenspieler), kann es sein, dass das Gehirn diese Bewegung als Gefahr wahrnimmt und eine schlechte Antwort (Output) aussendet. Das Gehirn schickt nun zum Beispiel eine hohe Muskelspannung als Output in den Körper, sodass man das Gelenk nur noch eingeschränkt bewegen kann. Ein schlechter Output kann aber auch, Schmerz, Schwindel, Instabilität, Bluthochdruck, Müdigkeit usw. sein!

Als Neuroathletiktrainerin arbeite ich an deinen Inputsystemen. Also den Systemen, die Informationen an dein Gehirn liefern.

Dazu gehören:

  1. Visuelles System

Augen können so viel mehr als nur scharf sehen. Was und wie gut siehst du in deinem peripheren Blickfeld? Wie gut kannst du Distanzen einschätzen? Sendet dein linkes Auge auch dieselben Informationen wie dein rechtes Auge an dein Steuerungszentrum?

  1. Vestibuläres System

Sozusagen dein Gleichgewichtssystem. Immer wenn sich dein Kopf bewegt oder du deine Position im Raum veränderst, muss das vestibuläre System dies möglichst schnell und genau dem Gehirn melden. Bei einer Kopfverletzung, Gehirnerschütterung oder Sturz kann es aus der Balance gebracht worden sein. Hast du das je aufgearbeitet?

  1. Propiozeptives System

Dazu zählen unter anderem Rezeptoren in Gelenken, Sehnen und der Haut. In deinem Gehirn liegt eine „Landkarte“ von deinem Körper vor. Immer wenn du ein Gelenk bewusst bewegst wird die Landkarte noch detaillierter, weil die Propiozeptoren das melden. Anders können Narben (auch Tattoos sind Narben) verschwommen Stellen auf der Landkarte darstellen, da hier zum Teil inaktive Rezeptoren sind.

 

Diese Inputsysteme kann man mit den Koordinaten in einem GPS-System vergleichen. Jede Millisekunde werden von allen drei Systemen Informationen ans Gehirn gesendet sowie auch das GPS drei Koordinaten bekommt um den Standort genau bestimmen zu können. Passen die Koordinaten nicht zueinander, ist die Lage unklar oder die Karte verschwommen und man kommt zum Beispiel nicht auf dem schnellsten Weg ins Ziel oder im schlimmsten Fall gar nicht.

Je mehr Informationen das Gehirn bekommt und je besser diese zueinander passen, desto leichter fällt es deinem Steuerungszentrum die Situation richtig einzuschätzen und einen positiven Output auszusenden.

Dein Output wird zu 100% von deinem Input bestimmt.

Dieses sogenannte neurozentrierte Training kommt aus den USA. Schau dir das Video von Dr. Cobb (Gründer von Z-Health Performance und Neuro-Athletik-Training) an:

Meine Vision

Hallo, 

ich bin Patricia – Meine Vision ist es die Neuroathletik im Handball zu verbreiten um sowohl Verletzungen zu minimieren, als auch die Rehabilitation auf ein neues Level zu heben.

Du möchtest deine Wurfkraft, oder deinen Antritt verbessern, ein besseres Entscheidungsverhalten oder bessere Antizipationsfähigkeiten? Du willst Verletzungen vorbeugen oder nach einer Verletzung so schnell wie möglich wieder zurück auf das Feld – mit meiner praktischen Erfahrung als Handballspielerin, meinem fachlichen Hintergrund als Physiotherapeutin und meiner Spezialisierung als Neuroathletik-Trainerin helfe ich Dir gerne deine Ziele so schnell wie möglich zu erreichen.

Mein Versprechen: Es wird nie langweilig!

#nervenstarktrainiert

Leistungen

Du bist noch am Überlegen, ob dir die Neuroathletik helfen kann? Du interessierst dich für das Training in der Gruppe oder eine andere Leistung. Kontaktiere mich unverbindlich und ich helfe dir weiter!

In der 1:1 Betreuung mache ich einen ausführlichen physiotherapeutischen Befund ohne das Nervensystem zu vernachlässigen. Oftmals liegt die Ursache eines schmerzhaften Muskels oder unbeweglichen Gelenkes bei den nervalen Strukturen. Darauf basiert meine individuelle Behandlung.  

Handballspezifisches Stabilisationstraining

Beim Handball bewegt sich der dynamische Körper auf einer stabilen Oberfläche. Bewegungen von Kopf und/oder Körper erfordern Höchstarbeit deines Gleichgewichtsorgans. Ein gezieltes Training ist demnach unerlässlich. Ich kläre auf, was Defizite im Gleichgewichtsorgan für den Handballspieler/die Handballspielerin bedeuten und zeige praktisch, wie du als Trainer/-in Übungen für das Gleichgewichtsorgan gezielt in ein Mannschaftstraining integrieren kannst um Verletzungen vorzubeugen.

 

Handballspezifisches Augentraining

Neben dem Bewegungsapparat sind vor allem die Augen ganz entscheidend beim Handball. Um richtige Entscheidungen zu treffen muss der Spieler/die Spielerin die Situation erstmal erkennen. Die Sehfähigkeiten macht oftmals den Unterschied zwischen einem/-r guten und einem/-r herausragenden Spieler/-in. Augen können so viel mehr als nur scharf sehen! Umso wichtiger ist es das Augentraining in das Mannschaftstraining zu integrieren. Ich erkläre, was die Augen beim Handball alles können müssen und wieso. Außerdem zeige ich dir Übungen die du als Trainer/-in in dein Mannschaftstraining einbauen kannst um die visuellen Fähigkeiten deiner Spieler/-innen zu verbessern.

Eine Trainingseinheit im Team, die Gehirn und Bewegungsapparat in gleichem Maße fordert. So wird die Reaktionsschnelligkeit verbessert und Verletzungen werden vorgebeugt.

Das perfekte Training für bessere und schnellere Wahrnehmung. Durch die Brille werden dem Trainierenden teilweise visuelle Informationen vorenthalten, die das Gehirn ergänzen muss.

Verbesserung der Handlungsschnelligkeit durch das neue Trainingssystem mit Lichtsignalen.

Studien

Sehr Interessant:

Eine Pilotstudie aus den USA zeigt auf beeindruckende Weise die Macht des Inputs. Bei der ersten Gruppe hat man Isokinetik Kraftwerte gemessen ohne weitere Intervention. Die zweite Gruppe sollte bei der gleichen Messung die Zunge ganz fest gegen den Gaumen pressen. Das Ergebnis: Die Kraftwerte erhöhten sich im Durschnitt um 30%!

Warum dieses Ergebnis aus neurologischer Sicht absolut Sinn ergibt, kannst du im folgenden Link nachlesen:

http://neuro-athletic-training.com/768-steffen-tepel-die-zunge-mit-deiner-maximalkraft-zu-tun-hat/

Dass sich das Gehirn verändern kann ist unlängst bekannt. (Neuronale Plastizität) Neueste Studien beweisen sogar, dass sich das Gehirn in jedem Alter umorganisieren kann. Der Satz: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“, ist damit nicht ganz richtig. In der Neuroathletik bedienen wir uns der neuronalen Plastizität. Durch einen gesteigerten Informationsfluss an das Gehirn verändern wir die Verbindung der Gehirnareale zueinander. Durch die verbesserte Wahrnehmung können sich funktionelle Bewegungsabläufe, die fehlerhaft oder unzureichend abgespeichert waren neu organisieren.

Klicke auf die Links, wenn du noch mehr zu Neuronaler Plastizität erfahren möchtest:

https://link.springer.com/article/10.1007/s001150050592

https://www.mpg.de/21486/Neuronale_Plastizitaet

Schmerz ist ein komplexes Thema. Oft versucht man einen Schmerz auf eine verletzte Struktur zurückzuführen. Dies ist aber nicht immer möglich. Denn Schmerz ist etwas Neurophysiologisches und zu 100% ein Output des Gehirns. Gerade bei chronischen Schmerzbeschwerden weisen Studien aus den letzten zwei Jahrzehnten immer mehr auf die Bedeutung der Veränderungen im peripheren und zentralen Nervensystem hin. Chronischer Schmerz führt zu einer veränderten Informationsleitung sowie neuronale Verarbeitung. Ziel sollte es also sein diese Faktoren zu beüben.

Link zur Studie:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25953594

Kontakt

Wer trainiert mit NAT?

Mann oder Frau, Hausfrau oder CEO, Leistungs- oder Freizeitsportler, das Neuroathletiktraining ist für jeden geeignet der schmerzfreier oder leistungsstärker werden möchte und wird so individuell gestaltet, wie dein Fingerabdruck.